Kinderregatten 2004

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Gesammelte Regattaberichte des Jahres

 

Regatta Mülheim/Ruhr

Am 25. und 26. September 2004 fand die Herbst-Kinderregatta in Mülheim statt. 17 Ruderer des RaB lieferten sich Rennen auf der Langstrecke, Kurzstrecke und im Slalom.

Für Mathias Hamsen lief es am Regattawochenende hervorragend. Im Jungen-Einer 1991 konnte er sich auf der Langstrecke mit einem deutlichen Vorsprung den 1. Platz sichern. Im Slalom und auf der Kurzstrecke erreichte er nur knapp den 2. Rang. Aljoscha Wolf belegte auf der 3000 m langen Strecke den 2. Platz.

Der Jungen-Doppelvierer 1990/91 mit Niklas Linck, Yannik Sandach, Fabian Weiler, Georg Fuchs und Steuermann Mathias Hamsen fuhr auf der 500m langen Strecke mit deutlicher Führung ins Ziel. Für Fabian lief es bei dieser Regatta hervorragend.. Er sicherte sich außerdem noch im Einer auf der Kurzstrecke den ersten. und auf der Langstrecke den zweiten Platz. Georg Fuchs musste sich auf der 500 m Sprintstrecke gegen Fabian geschlagen geben und kam auf den dritten Platz. Auf der Langstrecke konnte er sich aber den Sieg sichern.

Yannik lieferte wie Fabian ein sensationelles Ergebnis. Auf der Lang- und Kurzstrecke konnte er beide Male gewinnen. Niklas belegte auf beiden Strecken den 3. Platz .

Laura Schumacher hatte in Mülheim ihre erste Regatta. Im Mädchen-Slalom 1991 fuhr sie auf Anhieb auf den ersten. Platz. Bei der Langstrecke siegte dagegen leider die Anfänger-Nervosität, was dazu führte, dass sie kenterte. Bei der Kurzstrecke war dieses kleine Missgeschick aber schon wieder vergessen und so sicherte sich Laura ganz knapp den 2. Rang.

Im Jungen-Slalom 1991 gewann Lukas Olschewski deutlich mit zwei Bootslängen Abstand. Tim Angst blieb leider bei der Wende an einer Boje hängen und kam als zweites Boot ins Ziel. Im Leichtgewicht-Doppelzweier lieferten sich Tim und Lukas mit ihren Konkurrenten ein „Kopf-an-Kopf-Rennen“, mussten sich schließlich aber leider geschlagen geben und erreichten den dritten Platz. Auf der Kurzstrecke gewann Lukas mit einer Bootslänge vor Tim, der den 4. Rang erreichte.

Auch Philipp Schlackmann und Alexander Schütt fuhren wie Laura in Mülheim ihre erste Regatta. Auf der Langstrecke verhakte sich Philipp leider an einer Boje und musste sich mit dem 5. Platz zufrieden geben. Alexander erreichte vor Philipp den 4. Platz. Im Doppelzweier-Rennen wurden Philipp und Alex knapp von ihren Gegnern aus Neuss geschlagen und belegten den zweiten Platz.

Für Thomas Wichelhaus lief die Regatta in Mülheim mit drei Siegen optimal. Er konnte sich im Jungen-Einer 1991 auf der Lang-, Kurz- und Slalomstrecke jeweils mit einer deutlichen Führung den Sieg holen.

Im Jungen-Einer 1990 erreichte Nils Westerholz auf der 3000 m langen Strecke den zweiten Platz. Auf der Sprintstrecke belegte er mit einer sehr guten technischen Leistung den 4. Rang. Auch wenn es noch nicht für den ersten Platz gereicht hat, so kann Nils sich über gute Fortschritte im technischen Bereich freuen.

Schiwa Omidi litt bei der Mülheimer Regatta unter starken Rücken- und Knieschmerzen. Trotzdem biß sie die Zähne zusammen und erreichte auf der Kurzstrecke immerhin als Dritte das Ziel. Am Langstreckenrennen konnte sie aufgrund der Schmerzen dann leider nicht mehr teilnehmen.

Lukas Janinhoff konnte sich am ersten Regattatag im Jungen-Einer 1992/93 bei starker Konkurrenz auch aus den eigenen Reihen auf der Langstrecke (2000 m) den 6. Platz sichern. Lucas Angst musste sich gegen seinen Vereinskollegen geschlagen geben und belegte den 7. Rang. Tristan Heming erreichte bei seinem ersten Regattarennen wegen eines Zusammenstoßes mit einer Boje leider nur den 9. Platz. Beim Slalom zogen Lukas und Lucas wieder gleich. Beide fuhren als drittplatzierte ins Ziel. Auf der 500 m langen Sprintstrecke sicherte sich Tristan mit einer halben Bootslänge Rückstand den 4. Platz. Lukas Janinhoff erreichte den dritten und Lucas Angst den vierten. Rang.

Alles in allem hat die Herbstregatta in Mülheim Geschmack auf die kommende Rudersaison geweckt und sicherlich einiges zur Motivation für das Wintertraining beigetragen.

 

Ruhr-Sprint-Regatta in Bochum-Witten am 19./11.07.2004

 

Auf der 500 m langen Rennstrecke siegte Fabian Weiler (r.) an beiden Regattatagen mit einem deutlichen Abstand zu seinen Gegnern.. Georg Fuchs (l.) tat es ihm nach und gewann ebenfalls seine beiden Rennen mit einer sehr guten technische Ruderarbeit.

Im 4er belegten Yannik Sandach, Carl-Niklas Linck, Georg Fuchs, Fabian Weiler und Stm. Thomas Wichelhaus in zwei Rennen erfolgreich den 1. Platz.

 

Auch für Nils Westerholz lief es in seinem ersten Regattarennen ausgezeichnet.. Er sicherte sich auf der 500 m langen Sprint-Strecke den 2. Platz. Die andere Fast-Debütantin Schiwa Omedi, die erst seit sehr kurzer Zeit im RaB rudert und in Bochum-Witten ihr zweites Regattarennen antrat, erreichte einen für sie anspornenden guten 4. Platz.

Im 1er starteten Lukas Olschewski, Lukas Janninhoff, Aljoscha Wolf, Thomas Wichelhaus, Tim Angst und Mathias Hamsen.

Lukas Olschewski erreichte leider nur den 4. Rang, da er in einem Rennen der Leistungsklasse I antreten musste. Aljoscha Wolf und Tim Angst sicherten sich einen zufriedenstellenden 3. Platz, Lukas Janninhoff und Thomas Wichelhaus mußten sich mit dem 4. Platz begnügen. Einen Sieg konnte Mathias Hamsen verbuchen, der ein optimales Rennen fuhr. Dennis Jorczenink belegte im 1er am ersten Regattatag den 3. Platz und kam in seinem zweiten Rennen auf Platz 4.

Lukas Angst und Patrick Jorczenink konnten ihre Rennen aus Verletzungsgründen leider nicht antreten. Lukas hatte sich die Hand gebrochen und Patrick Rückenprobleme. Trotz seiner Behinderung steuerte Lukas mit gebrochener Hand den 4er mit der Besetzung Lukas Olschewski, Tim Angst, Mathias Hamsen und Thomas Wichelhaus. Aufgrund technischer Probleme erreichte diese Mannschaft leider nur den 4. Platz.

In ihrer Paradedisziplin, dem 2er, waren Carl-Niklas Linck und Yannik Sandach nach dem 2. Platz am ersten Regattatag mit einer halben Bootslänge Rückstand für ihr zweites Rennen hoch motiviert und gewannen.

Aufgrund des Ausfalls von Lukas Angst wurde kurzfristig ein 2er mit Lukas Janninhoff und Lukas Olschewski zusammengesetzt, den beiden fehlte noch etwas die Harmonie, trotzdem erlangten sie einen guten 3. Platz.

Aljoscha Wolf und Mathias Hamsen sicherten sich im 2er den 2. Platz vor ihren Vereinskollegen Tim Angst und Thomas Wichelhaus, die Platz 4 belegten.

Landesentscheid Bochum/Witten 12./13. Juni

Erster Saisonhöhepunkt:

Fabian Weiler als Vize-Landesmeister, Yannik Sandach/ Carl-Niklas Linck im Doppelzweier knapp auf dem 4. Platz

Nachdem er auf der Langstrecke von Krämpfen behindert wurde, sah es für Fabian Weiler erst gar nicht gut aus. Dann konnte sich allerdings im Zusatzwettbewerb und im Slalom wichtige Punkte erkämpfen. Auf der abschließenden Rennstrecke ließ er das restliche Feld sogar deutlich hinter sich und gewann vor dem diesjährigen Landesmeister. In der Punktewertung reichte es zwar nur für einen zweiten Platz, aber damit damit für eine Fahrkarte zum Bundesentscheid nach Salzgitter.

Im leichten Doppelzweier verfehlten Yannik Sandach und Carl-Niklas Linck um eine Zehntel Sekunde den zweiten Platz. Nach dem Slalom und dem Zusatzwettbewerb lagen die beiden mit Düsseldorf gleich auf auf dem dritten Platz. Die Entscheidung, welches zweite Boot neben Hamm nach Salzgitter fährt, sollte nun auf der Rennstrecke entschieden werden. Dieses Rennen wurde zum spannendsten an diesem Tag. Bis 250 Meter vor dem Ziel lagen die beiden Boote nur einen Bugball auseinander. Erst im Endspurt konnte sich Düsseldorf eine halbe Länge vor Yannik und Nicklas erkämpfen. Am Ende reichte es damit im Gesamtergebnis leider nur zu einem sehr knappen vierten Platz.

 

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