Klubregatta 2012

| Breitensport

Es hat sich herumgesprochen, dass die Klubregatta sich zu einem Event mit höchstem Spaßfaktor entwickelt hat. Entsprechend groß war der Andrang von Aktiven und Zuschauern.

Es hat sich herumgesprochen, dass die Klubregatta sich zu einem Event mit höchstem Spaßfaktor entwickelt hat. Entsprechend groß war der Andrang von Aktiven und Zuschauern. Die Organisation wurde in gewohnter Perfektion vom Action-Team übernommen einschließlich Getränkestand, Grill und Kuchenbuffet. Selbst mit dem Wettergott gab es eine Vereinbarung, nach der es die ganze Zeit trocken blieb trotz regnerischer Tage vorher und nachher. Nur auf den üblichen Baldeneysee-Acker hatte er nicht verzichten wollen. So mussten die Kinderrennen im Einer leider ausfallen.

Sportlicher Höhepunkt waren natürlich die Klub-Einer der Frauen und Männer. Hier mussten sich die Teilnehmer erst einmal in Vorläufen qualifizieren. Bei den Frauen zeigte unsere Jugendmeisterin Leonie Sahlmann, 15 Jahre jung und Leichtgewicht, ihr großes Können und gewann mit großem Vorsprung. Ergometer-Marathonmann Thomas Wichelhaus demonstrierte, dass er auch die 300-Meter-Kurzstrecke souverän beherrscht und entschied wie im Vorjahr das Männerrennen für sich. Routinier Andreas Fischer zeigte es den Jungen noch mal und wurde Dritter.

 

Bei den zusammen gemischten Mannschaften hatte Peter Riethmüller wieder sein gutes Händchen bewiesen und ausgeglichene und spannende Rennen zusammengestellt. Der Kampf mit den Wellen sorgte für manche Krebse und Überraschungen noch kurz vor der Ziellinie. Die gute Nachwuchsarbeit von Tobias Kramm und seinem Team wurde durch ein Anfängerrennen demonstriert, bei dem die Teilnehmer eines Schnupperkurses mit gerade einer Woche Rudererfahrung mit fünfzehn Schlägen die weitest mögliche Entfernung zurücklegen mussten. Trotz modernster Messtechnik gelang die Auswertung nicht, so dass kurzerhand beide Vierer zu Siegern erklärt wurden. Im Überraschungsrennen mussten die Ruderer rückwärts rudern, also mit dem ungewohnten Blick nach vorne. Im Familienvierer trat die Erfolgsfamilie Sahlmann gegen zwei andere Kombinationen an. Ein tolles Bild boten drei Achtermannschaften in einem packenden Rennen.

 

Emotionaler Höhepunkt der Regatta war der Eltern-Kinder-Achter. Hier hat die hoch motivierte Elterntruppe, die im vergangenen Jahr mit dem Rudern begonnen hatte, ihre Sprösslinge herausgefordert. Dazu waren sogar über Wochen Starts und Dicke geübt worden. Der Nachwuchs war natürlich wild entschlossen, diese Peinlichkeit zu vermeiden. Im Rennen setzten sich dann vom Start weg Rennerfahrung und Cleverness der Jüngeren durch. Ein Abstand von knapp zwei Längen war für die Eltern ein Achtungserfolg. Den Schlusspunkt setzte der jüngste Teilnehmer der Veranstaltung, Simon Janus, als er die Kindermannschaft stehend und jubelnd und zur Begeisterung des Publikums über die Ziellinie steuerte.

 

Für die Siegerehrung hatten die Organisatoren Mut zur Farbe bewiesen. Als Preise gab es RaB-T-Shirts in grau und pink. Auch einige der männlichen Sieger entschieden sich für pink und werden damit hoffentlich die grauen Herbst- und Wintertage verschönern.

Ein großer Dank geht an das Action-Team und die fleißigen Helfer. Die alten Hasen des Vereins rieben sich verwundert die Augen, wie viele junge, fröhliche und auch unbekannte Gesichter es bei dieser Regatta gab. Darüber sollten wir hoch zufrieden sein. Die Arbeit des alten Vorstands trägt Früchte, und hoffentlich fühlen sich auch durch diese gelungene Regatta neue Leute motiviert, auf diesem Weg weiterzumachen.

 

 

 

 

 

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