Masters-Langstreckenregatta in Rheine

| Mastersrudern

Wie in den vergangenen Jahren stellte für die Masters Truppe des RaB die Langstreckenregatta in Rheine den Auftakt in die neue Rudersaison dar. Am Samstag Morgen um 8:00 Uhr brachen neun Aktive mit Helmut Gerds als Betreuer Richtung Rheine auf. Der Vorstand hatte dankenswerter Weise den vereinseigenen Bus zur Verfügung gestellt, so dass die Stimmung . . .

Regattabericht vom 24. März 2007

Bildergalerie Masters-Langstreckenregatta 2007 in Rheine

Wie in den vergangenen Jahren stellte für die Masters Truppe des RaB die Langstreckenregatta in Rheine den Auftakt in die neue Rudersaison dar. Am Samstag Morgen um 8:00 Uhr brachen neun Aktive mit Helmut Gerds als Betreuer Richtung Rheine auf. Der Vorstand hatte dankenswerter Weise den vereinseigenen Bus zur Verfügung gestellt, so dass die Stimmung bereits auf der Hinfahrt ihre ersten Höhepunkte erreichen konnte.

An der Regattastrecke angekommen musste die Truppe feststellen, dass die äußeren Bedingungen anders waren als in den Jahren zuvor: durchaus angenehmes, vor allem konstantes Wetter, kein gelegentlicher Schneefall, dafür allerdings eine außergewöhnlich stark strömende Ems.

Als erstes Boot ging der Masters-Männer Gig-Riemenvierer der Altersklasse C an den Start. Annette Bauer am Steuer, Karl Heinz Kroll, Ulrich Esser, Jürgen Böning und Gerhard Craemer vom EWRC an den Riemen ruderten nach der Winterpause beherzt los und mussten kurz vor der Wende feststellen, dass sich die Bootsgeschwindigkeit dramatisch verlangsamte. Grund war ein vorausfahrendes Motorboot der DLRG, dessen Wellen sich auf der schmalen Ems zu beeindruckender Höhe aufbauten. Nachdem der Vierer halb voll Wasser gelaufen war, war an Rudern nicht mehr zu denken. Erinnerungen an die Langstreckenregatta 2006 in Frankfurt wurden wach. Dennoch gelang es der Mannschaft, das Boot zum Start zurück zurudern, mit vereinten Kräften aus dem Wasser zu heben, unter den erstaunten und belustigten Blicken der Zuschauer zu entleeren um anschließend das Rennen sofort neu aufzunehmen. Durch den Zeitverzug war Eile geboten, die Mannschaft konnte das Rennen in einem gut besetzten Vier-Boote-Feld im zweiten Anlauf klar gewinnen.

Männer-Doppelvierer v.links:

Stm. Annette Bauer,

Jürgen Böning,

Gerhard Craemer (EWRC),

Ulli Esser,

Karl-Heinz Kroll

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend starteten Annette Bauer, Astrid Westerholz, Horst Singer und Rainer Bank im Mixed-Gig-Doppelvierer der Altersklasse B. Obwohl die Mannschaft ein technisch sehr sauberes Rennen und Jürgen Böning am Steuer „Ideallinie“ fuhr, reichte es hier leider nur zu einem fünften Platz.

Das Boot wurde sofort wieder von den Männern übernommen. Die Mannschaft, die zuvor im Riemenvierer gestartet war, versuchte ihr Glück jetzt im Masters-Männer Gig-Doppelvierer der Altersklasse C und erreichte unter sieben Booten einen zweiten Platz.

Männer-Vierer v.links:

Stm. Annette Bauer,

Jürgen Böning,

Gerhard Craemer (EWRC),

Karl-Heinz Kroll,

Ulli Esser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das letzte Viererrennen bestritt der Masters-Frauen Gig-Doppelvierer der Altersklasse B. Annette Bauer, Astrid Westerholz, Maren Thomas und Katrin Günther waren auf dem heimischen Baldeneysee von ihrem Betreuer Helmut Gerds sehr gut eingestellt worden und erreichten ebenfalls einen zweiten Platz.

Frauen-Doppelvierer v.links:

Katrin Günther,

Astrid Westerholz,

Maren Thomas,

Annette Bauer,

Stm. Jürgen Böning

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Höhepunkt einer jeden Regatta bilden traditionell die Achterrennen. Wie schon im letzten Jahr, war es dem RaB auch dieses Jahr gelungen, einen Rennachter zusammenzustellen.

Nachdem man im letzten Jahr noch den dritten Platz belegt hatte, konnten sich Horst Singer, Rainer Bank, Ulrich Esser, Karl-Heinz Kroll und Jürgen Böning, unterstützt durch Onne Hoekzema vom RV Oberhausen, Gerhard Craemer vom EWRC sowie Dirk Müller-Böhm und Steuermann Stephan Boer (beide WSV Mülheim) im Masters-Männerachter gegen zwei jüngere Münsteraner Mannschaften durchsetzen. Die Freude über den Sieg war um so größer, da im Vorfeld niemand damit gerechnet hatte.

Männer-Achter v.links:

Stm. Stephan Boer (WSV Mülheim),

Jürgen Böning,

Gerhard Craemer (EWRC),

Onne Hoekzema ( RV Oberhausen),

Ulli Esser,

Dirk Müller-Böhm (WSV Mülheim),

Rainer Bank,

Karl-Heinz Kroll,

Horst Singer

 

 

 

 

 

 

 

Entsprechend gut war die Stimmung bei allen Aktiven, Astrid Westerholz spendete anlässlich ihres Geburtstages ein Fläschchen Sekt, Horst Singer orderte kurz entschlossen einen Kasten Bier, der noch in Rheine geleert wurde. Derart gestärkt ging es dann auf die Rückfahrt im Mannschaftsbus. Nachdem unterwegs noch ein wenig Bier „nachgetankt“ wurde und demzufolge einige „Pinkelpausen“ einzulegen waren, wurden Bus und Bootshänger gegen 19:00 Uhr sicher und wohlbehalten auf dem Parkplatz des RaB abgestellt.

Nun sollte es eigentlich noch auf eine Party gehen, um den erfolgreichen Regattatag in würdigem Rahmen abzurunden. Doch auf Grund der anstrengenden Rennen, der konsumierten isotonischen Getränke und der etwas längeren Rückfahrt machte sich eine gewisse Müdigkeit breit. So blieb nur noch der „harte Kern“ in Person von Karl-Heinz Kroll und Jürgen Böning übrig, die die Farben des RaB bis zum nächsten Morgen um 5:00 Uhr auf der Tanzfläche vertraten.

Bericht: Jürgen Böning

 

 

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