RaB räumt ab - 3 Siege bei "Quer durch Berlin"

| Mastersrudern

Ein Herbst mit vielen Siegen und guten Platzierungen für den RaB. Beim traditionellen Langstreckenrennen "Quer durch Berlin" kamen weitere Erfolge hinzu.

 

Bericht Stephan von Petersdorff

Bei "Quer durch Berlin" ging es am 08. Oktober zum 87. Mal über 7km auf Berliner Gewässern mitten durch die Hauptstadt. Von der Jungfernheidebrücke hinter dem Park von Schloss Charlottenburg unter 9 Brücken hindurch bis zum Haus der Kulturen am Bundeskanzleramt. Eine besondere Herausforderung auch für die Steuerleute. Das tagelange und auch für den Regattatag vorhergesagte Regenwetter machte eine rudergnädige, teils sogar sonnige Pause. Mehr als 800 Ruderinnen und Ruderer aller Altersklassen. Mannschaften auch aus Dänemark, Polen und der Schweiz.

Der erste Sieg für den RaB gelang Andreas Fischer in einem aus Ruderkameraden der Jugendzeit zusammengesetzten Renngemeinschafts-Achter gegen eine besser eingefahrene Crew des Berliner RC (MM 8+E/55 Jahre). Auch wenn das Rennen dem einen oder anderen an Bord etwas verwackelt erschienen war, lag man am Ende doch mit sehr überzeugendem Abstand vorne.

Mit einer reinen Vereinsmannschaft wurde im MMGig4+E/55 J. gegen eine Mannschaft des RC Tegel und schon mit etwas knapperem Vorsprung der zweite Sieg des Tages errudert (Jürgen Böning, Kalli Kroll, Männe Hölzel, Stephan von Petersdorff, Stm. Patrick Rottländer).

 

 

Rudertechnisch wunderschön anzusehen und scheinbar hoch überlegen kämpften sich Annette Bauer, Margit Prevenius und Regina Eichhorn im MW Gig4x+E/55 J. gegen das zweitplatzierte Boot des Fredenborg Roklub/Dänemark und zwei weitere Crews zu dem am Ende doch knappsten Sieg durch (in Rgm. mit Christel Lutter vom Mindener RV und Valeska Warnke von der Frauen RG Wannsee am Steuer). Entsprechend groß war die Freude.

 

Im selben Rennen, aber eine Altersklasse jünger (MWGig4x+D/50 J.) kam Katrin Günther in einer Renngemeinschaft, in der die nun für den RV Oberhausen startende exRaB-Ruderin Ulla Carlsson mitfuhr, auf dem zweiten Platz ans Ziel. An den Steuerseilen zog Andreas Fischer.

Ein rundum gelungener Rudertag ging mit selbst gebackenem Kuchen, Live-Musik und dem einen oder anderen Bier und später dann in Berliner Lokalen fortgesetzten fröhlichen Runden zu Ende.

 

 

 

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