RaB Sportler wieder voll im Training

| Rennrudern

Nach der Corona-Pause hoffen die RaB-Ruderer auf Wettkämpfe im Herbst.

Von Thomas Wichelhaus

Selbstverständlich war die Corona-Pause auch für unsere Sportler eine einschneidende Zeit. Nicht nur das Training ist von einem zum anderen Tag ausgesetzt worden und alle Inhalte mussten zuhause erledigt werden, auch alle Ziele und Wettkämpfe wurden nach und nach abgesagt.

Doch zur Zeit scheint es sehr gut möglich, dass im Herbst einige Regatten und internationale Wettkämpfe stattfinden werden. Europameisterschaften sollen in allen Altersgruppen (A-, U23 und U19) ausgetragen werden. Einige Herbstregatten sollen gefahren werden und der DRV denkt über einen alternativ Wettkampf für die ausgefallenen Deutschen Meisterschaften nach.

Alle diese Ziele haben natürlich den Ehrgeiz unserer Sportler wieder angekurbelt und das Training ist nun zu ungewohnter Zeit, in den Sommerferien, wieder im vollen Gange.

Allen vor weg war natürlich Jakob Schneider mit dem Deutschlandachter wieder im normalen Rhythmus. So soll die Europameisterschaft am 9.-11.10. in Poznan als diesjähriger Höhepunkt genutzt werden und danach in die erneute Vorbereitung der Olympischen Spiele in Tokyo starten. Jakobs großes Ziel verschiebt sich somit um genau ein Jahr. Der RaB drückt ihm weiter die Daumen, dass er gesund bleibt und erfolgreich auf seinem außergewöhnlichen Sportlerweg ist.

Aber auch für die anderen internationalen Titelkämpfe werden in den nächsten zwei Monaten die Nationalmannschaften gebildet. Und so wird Ende August ein RaB-Quartett bei der Vergleichsregatta in Hamburg an den Start gehen. Antonia Galland, Lilith Lensing, Benedikt Holländer und Max Krammenschneider wollen ihre Chancen wahrnehmen. Die Europameisterschaft soll am 26.-27.9. in Belgrad stattfinden. Alle vier sind in der vergangen Woche schon den obligatorischen Ergotest gefahren. Vor allem Antonia wusste zu überzeugten und konnte Ihre gute Entwicklung aus dem Winter bestätigen. Aber auch die anderen sind froh nach der langen Trainingspause akzeptable Ergebnisse errudert zu haben. Nun stehen acht Wochen Training im Boot auf dem Plan. Hoffentlich können sich alle vier nach dieser besonderen Zeit beim ersten Wettkampf des Jahres durchsetzten und möglichst gute Ergebnisse einfahren.

Schneller geht das ganze Procedere bei Larissa Schäfer, die sich noch einmal im U23 Bereich versuchen möchte. So findet Ihr Vergleichswettkampf schon Ende Juli statt. Zum Abschluss ihrer U23 Karriere möchte sie auf diesem Wettkampf noch einmal Ihre Chancen nutzen und möglichst weit vorne mitfahren. Vielleicht gelingt ihr ja das erneute Comeback.

Ganz unabhängig von internationalen Wettkämpfen ist auch der Rest der Trainingsgruppe wieder fleißig und motiviert. So können wir im Herbst wieder auf etliche RaB Erfolge hoffen.
 

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