Rheinmarathon 2020

| Mastersrudern

Unter Corona-Bedingungen gab es dieses Jahr einen besonderen Rheinmarathon, der mit drei Goldmedaillen für den RaB endete.

Von Jürgen Böning, Fotos von Annette Bauer, Michael Esser und Jürgen Böning

Der diesjährige Rheinmarathon am 3. Oktober war in jeder Hinsicht ein besonderer … erstens stand er natürlich ganz im Zeichen der Coronapandemie,zweitens standen alle drei Mannschaften mit RaB – Beteiligung ganz oben auf dem Treppchen und drittens fand er überhaupt statt !!

Letzteres auch nur auf Grund eines ausgeklügelten Hygienekonzeptes und eines enormen organisatorischen Aufwandes des Veranstalters,des RC Germania Düsseldorf.

Los ging es schon mit dem Vermerk in der Ausschreibung,dass in diesem Jahr die Zahl der Boote  reduziert werden musste,frühzeitiges Melden war somit angesagt.Bereits hier war der RaB flink unterwegs,so dass man in drei Renngemeinschaften starten konnte.Die Anlieferung der Boote am Start in Leverkusen sollte in Zeitfenstern von jeweils einer Stunde pro Transport  in der Woche vor der Regatta erfolgen,in dieser Stunde mussten die Boote dann auch für den Start komplett vorbereitet werden.(Aufriggern, Abdeckungen anbringen, Pumpen einbauen, Abkleben etc.). Am Regattatag durften die Mannschaften das Gelände in Leverkusen erst ½ Stunde vor dem Start betreten. Dann Teilnahme des Obmanns an einer Videokonferenz zur Besprechung der Regularien, größere Zeitabstände am Start, damit es im Ziel in Düsseldorf nicht zu Staus am Anlegesteg und anschliessenden Ansammlungen auf dem Gelände des RC Germania kam. Deshalb gab´s dort auch weder Getränke noch Essstände, die Siegerehrungen fanden in kleinen Gruppen jeweils zeitnah nach den Rennen statt, das Ganze dann auch noch bei Wind und Regen.

Annette Bauer,Regina Eichhorn und Steuerfrau Karin Czempin-Kuhlmann waren in der Altersklasse F zusammen mit Susanne Wilsch aus Krefeld und Christel Lutter aus Minden zwar ohne Gegnerinnen in ihrer Altersklasse,aber dennoch schneller als die Damen der Altersklassen E.

Michael Esser und Manfred Hölzel siegten zusammen mit Günter Saul aus Blankenstein und dem Krefelder Volker Wilsch sowie dessen Tochter Marie am Steuer im Masters Gig-Doppelvierer der Altersklasse F und konnten dabei immerhin 5 Mannschaften hinter sich lassen.

Im gleichen Rennen siegten in der Altersklasse E Karl-Heinz Kroll, Jürgen Böning und Steuermann Andreas Czempin in Renngemeinschaft mit Guido Lüning und Klaus-Uwe Klobedanz aus Hattingen in einem 4-Boote-Feld.

Regatten im Mastersbereich bedeuten nicht nur Rudern um jeden Preis, sondern auch Geselligkeit, Treffen und Austausch mit Ruderern aus anderen Vereinen. All das musste natürlich auf dem diesjährigen Rheinmarathon zu kurz kommen. Unterm Strich waren aber alle Masters froh, nach dem Saisonauftakt in Brügge am 29.Februar und 1.März endlich wieder an einer Regatta teilnehmen zu können.

Nicht zuletzt deshalb freuen wir uns auf die RaB- Langstreckenregatta am 24. Oktober und ein möglichst großes Teilnehmerfeld. Auf dem Rheinmarathon haben wir dafür jedenfalls kräftig die Werbetrommel gerührt.

 

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