Wanderfahrt auf Fulda und Weser am 22. und 23. August 2015

| Wanderrudern

Kurz und knackig und unheimlich gut:

So lässt sich wohl am treffendsten die Ausfahrt im fortgeschrittenen Sommer 2015 beschreiben.

 

Bericht von Stefanie Böhm

Kurz und knackig und unheimlich gut:

So lässt sich wohl am treffendsten die Ausfahrt im fortgeschrittenen Sommer 2015 beschreiben.

Start war am Samstagvormittag am Casseler Frauen – Ruderverein mit drei Vierern. Vorstand Horst – Werner Wollenweber war besonders glücklich darüber, dass sich sogar ein paar Wanderfahrt – Neulinge zur Teilnahme durchgerungen hatten. Die außerordentlich guten Wetterbedingungen (warm, aber nicht heiß, durchgehend sonnig) machten die Fahrt aber auch für die erfahrenen Wanderruderer zu einem besonders schönen Ausflug.

Am Samstag führte die Reise, die immer von einem angenehmen Schiebewind begleitet war, die letzten rund 30 Flusskilometer die Fulda hinunter, durch die idyllische Landschaft des Reinhardswalds (Teil des Weserberglandes), nur unterbrochen von fünf Schleusen und einer Mittagspause in Fuldatal bei dem Ruderhaus der Universität Göttingen in Wilhelmshausen.

Übernachtet wurde im Hotel Freizeit Auefeld in Hannoversch Münden – einem sehr angenehmen Haus – für einen abendlichen Ausflug ins malerische Städtchen waren die meisten Teilnehmer dann aber doch zu kaputt.

Gestärkt durch ein reichhaltiges Frühstück ging es am nächsten Morgen weiter auf der Weser. Die geplanten rund 50 schleusenfreien Kilometer bis Beverungen waren wegen des nach wie vor sehr gnädigen Schiebewindes gut zu bewältigen.

Nach der Mittagspause in Gieselwerder gab es noch eine besondere „Erscheinung“ auf dem Wasser, bei der manch einer zunächst glaubte, doppelt zu sehen:

Der RC Favorite Hammonia Hamburg, nach eigenen Angaben der zweitälteste Ruderclub Deutschlands, war mit einem Kirchboot unterwegs, was wohl für einige, wenn nicht die meisten, Teilnehmer die erste Begegnung dieser Art war.

Sehr entspannt wurden dann auch noch die letzten Kilometer bis Beverungen bewältigt, so dass vor der Abfahrt auch noch Zeit für einen Kaffee oder andere Getränke blieb, bis die gut gestimmte Truppe die Heimreise antrat.

 

 

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