Ein ganz normaler Sonntag im RaB

| Breitensport

Mit 57 Breitensportlern herrschte wieder einmal Hochbetrieb am RaB-Steg.

Von Helmut Janus

In den meisten Artikeln berichten wir hier über Regattaerfolge oder Wanderfahrten. Heute sollen einmal die Breitensportler im Vordergrund stehen. Am vergangenen Sonntag (16. Juni) gab es den ganz normalen Ruderbetrieb. „Normal“ bedeutet, dass laut elektronischem Fahrtenbuch 57 Breitensportler in 14 Booten vom Einer bis zum Achter aufs Wasser gegangen sind. Dabei waren alle Altersgruppen vertreten, und die Ruderinnen stellten die Mehrheit. Gleichzeitig ruderten fast die gesamte Trainingsgruppe beim Abschlusstraining für die Jugendmeisterschaften am kommenden Wochenende und die vier Mädchen, die sich für den Bundeswettbewerb der Kinder qualifiziert haben. 

13 Ruderer machten sich in zwei gesteuerten Vierern und einem Dreier auf eine Tageswanderfahrt nach Steele auf. Bei herrlichem Wetter ging es vom Baldeneysee am Förderturm der Zeche Heinrich vorbei den idyllischen Flusslauf der Ruhr aufwärts zum Spillenburger Wehr. In wenigen Minuten wurden die Boote über die Wasserrutsche hochgezogen. Nach 15 Kilometern wurde gewendet und beim Steeler Ruderverein gab es das verdiente Picknick mit Salaten, Kuchen und anderen mitgebrachten Köstlichkeiten. Als die Ruderer gegen 15 Uhr am Steg anlegten, fanden vor den Bootshallen gerade Filmaufnahmen statt. Eine Reporterin des WDR interviewte als Teil einer Reportage über den Baldeneysee die Schwestern Renate Wenderoth und Sigrid Birkenkamp, beide über 60 Jahre Vereinsmitglieder und familiär über Generationen mit dem Verein verbunden.  Wir werden berichten, wenn der Sendetermin feststeht.

Der Blick auf diesen Sonntag zeigt, wie in den letzten Jahren unser Ruderbetrieb aktiver, jünger und weiblicher geworden ist. In einer wissenschaftlichen Studie über den Essener Sport, die wir bei der Mitgliederversammlung vorgestellt haben, wurden dem RaB die Attribute „sympathisch“, „naturverbunden“ und „generationenübergreifend“ bescheinigt. Besser als am Sonntag konnte man das nicht demonstrieren.
 

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Die 13 Wanderfahrer nach vollendeter Tat