Eurega – Europäische Rheinregatta am 4. Mai

| Mastersrudern

Bei der Eurega kämpfte ein RaB-Masters-Vierer gegen Sturm und Hagel

Bericht von Helmut Janus, Fotos von Heiko Knipp und Helmut Janus

Die Eurega ist eine Langstreckenregatta auf dem Rhein, wahlweise über 100 Kilometer von St. Goar oder über 45 Kilometer von Neuwied nach Bonn. Erstmals nahm eine RaB-Mannschaft teil, zum Einstieg über die 45-Kilometer-Strecke. Aber die stellte sich dieses Jahr als hart genug heraus. Bei der Anfahrt durchs Siebengebirge lag Schnee – und das Anfang Mai!. In Neuwied begrüßte uns ein kalter Wind, natürlich Gegenwind von Norden. Der Start lief reibungslos. Im Ein-Minuten-Takt wurden die Boote auf die Strecke geschickt. Fast am Ende des Felds ging es für uns gegen 13 Uhr los.

Im rheinerprobten Vierer „Omi“ machten sich Martin Leinz, Horst-Werner Wollenweber, Helmut Janus und Heiko Knipp, gesteuert von Udo Althoff auf die Strecke. Begleitet wurde die Mannschaft von Rainer Bank, der den Hänger nach Bonn fuhr. Die ersten Kilometer verliefen noch harmlos, aber dann brauten sich gleich mehrere Hagelstürme zusammen, bei denen uns die Hagelkörner um die Ohren pfiffen. Zwischendurch riss der Himmel auf und die Sonne zeigte sich. Der Wind nahm aber immer noch zu, so dass die letzten zehn Kilometer eine zähe Angelegenheit wurden. Trotzdem wurde noch heftig um die Positionen gekämpft. Am Ende reichte es nach 2:56 Stunden zu einem dritten Platz, wofür es immerhin noch T-Shirts gab.

Trotz der widrigen Bedingungen reichte es für viele Blicke auf die wirklich schöne Landschaft, und mit Kölsch und heißen Würstchen nach der Ankunft beim Bonner Ruderverein waren wir bald wieder versöhnt. So hat es am Ende doch noch allen Spaß gemacht, und eine erneute Teilnahme im kommenden Jahr ist durchaus wahrscheinlich.


 
 

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Vor dem Start in Neuwied
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Bei der Siegerehrung in Bonn
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Startvorbereitungen in Neuwied
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Treppauf - treppab: Einsetzen der Boote in Neuwied