In Gemeinschaft für die Gemeinschaft arbeiten – frische Luft und Muskelkater inklusive.

Bei schönstem Wetter und guter Laune fand dieses Jahr der erste Gemeinschaftsdienst statt

von Kiyomi v. Frankenberg

Barbara organisiert den Gemeinschaftsdienst immer so, dass dabei die Sonne scheint. Außerdem bringt sie Getränke und Kekse in Kindergeburtstags-Mengen mit. Auch im März hat sich ein gutes Dutzend Vereinsmitglieder eingefunden, um die Infrastruktur für das Rudern zu pflegen: die Bootshalle, die Terrasse, die Blumenbeete und den Steg. Während man sonst einfach nur froh ist, das nach dem Training extra schwere Boot sicher in der Halle abgelegt zu haben, sieht man beim Gemeinschaftsdienst auch den Staub und das Laub, das wir mit der  Zeit in die Halle tragen. Wenn wir beim Bierchen auf der Terrasse sitzen, fällt uns gar nicht auf, wie viele Glasscheiben uns dort den Blick auf den See freigeben. Beim Gemeinschaftsdienst kann man sie alle putzen – jedenfalls nachdem man sich mit den Mitgliedern abgesprochen hat, die große Moosballen aus der erstaunlich langen Regenrinne kratzen. Wie viel Unkraut den Blumen das Leben schwer macht, sieht man auch erst, wenn man vor den Beeten kniet. Höhepunkt war sicher die Arbeit am Steg – ein Wasserspielplatz für Erwachsene. Was da alles angeschwemmt worden ist, kann man jetzt vor der Brombeerhecke bestaunen.

Es hat viel Spaß gemacht, gemeinsam klar Schiff zu machen. Ohne viele Worte war schnell klar, was zu tun ist und wer wie zusammenarbeitet. Für jeden Handgriff war jemand zur Stelle: Kaum war eine Schubkarre befüllt, kam jemand, um sie wegzufahren. Bevor jemand ins Wasser griff, zog ihm ein anderer die Ärmel hoch. Und besonders schön: man sieht das Ergebnis!

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