Klubregatta 2021

| Rennrudern

Am 30. Oktober fand unsere diesjährige Klubregatta statt. Hauptattraktion war natürlich der Klubeiner. In sehr engen Rennen setzte sich bei den Damen Koko Killmann und bei den Herren Paul Gutberlet durch.

Neben diesem Highlight hatte die Regatta aber noch mehr zu bieten. Nach einigen goldenen Oktobertagen hatte uns das nasskalte Herbstwetter, bei anfänglich 7°C, wieder voll im Griff. Abschrecken konnte das ein erfahrenes Organisationsteam und viele hochmotivierte Teilnehmer der RaB-Klubregatta 2021 jedoch nicht.

Die unterschiedlichen Rennen, deren Reiz es ist, in alters- und leistungsgemischten Mannschaften zu rudern, wurden ca. 400 Meter stromaufwärts unseres Rudersteges gestartet. In meist engen Rennen ging es neben guten Platzierungen vor allem um den Spaß, in dieser ungewöhnlichen Konstellation zu rudern.

Um einer Segelregatta auszuweichen startete das erste Rennen bereits um 10 Uhr. Im Gig-Doppelvierer konnten sich Paul Gutberlet, Marla von Bargen, Lena Salz und Jan Schlemmer behaupten und sich ihren Sieg erkämpfen.

Die Boote, noch unmittelbar am Steg übergeben, starteten die Kinder in einem Feld von immerhin 4 Booten mit einer gemischten Mannschaft. Angefeuert von ihrem Steuermann Frido konnten sich Irma, Lotte, Jonathan und Joline gegen die anderen Mannschaften durchsetzen.

Höhepunkte waren natürlich die Rennen um die Klubmeister-Titel. Bei den Frauen traten Mia Heseding, Sarah Buiting, Maya Grün, Koko Killmann  und Esther Bauer an. Am Ende konnte sich Koko vor ihren Herausforderinnen Maya und Esther durchsetzen. Bei den Männern war das Ergebnis denkbar knapp: Paul Gutberlet musste hart kämpfen, um Moritz Wuerich, Julian Kunze, Jonas Kleine-Möllhoff, Paul Sander und Tamino Talhoff abzuschütteln.

Erneut zu Wasser gebracht, ging es weiter mit den Gig-Doppelvierern der erst in diesem Jahr begonnenen, erwachsenen Ruderanfänger. Gesteuert von Katrin Günther konnten sich Anica Philips, Sofie Meier, Theresa Junk und Christian Deusen ihr erstes Klubregatta-T-Shirt sichern.

Im Kindereiner behauptete sich Pia vor Lotte und Sarah. Bei den Jungen gewann Joscha vor Kosmo.

Ein weiterer Höhepunkt war der Überraschungsvierer, der, wie in den Vorjahren, großen Anklang fand. Immerhin sechs Vierer konnten sich in diesem ungewöhnlichen Rennen gegeneinander messen. In diesem Jahr bestand die Krux darin, mit verkehrt herum eingelegten Skulls - man ruderte mit der Blattrückseite - ins Rennen zu gehen. Nach dem ersten Teilstück hieß es, die Ruder richtig herum einzulegen und dann durch das Ziel zu rudern. Koordination, Geschicklichkeit, aber auch Teamgeist waren gefragt, um die Aufgabe effizient zu lösen.   

Im abschließenden Achter hatten wir so viele Meldungen, dass vier Achter-Mannschaften zusammengestellte werden konnten, die in zwei Läufen mit je zwei Booten gegeneinander antraten. Auch hier waren die Mannschaften so gleichmäßig stark, dass die Abstände nur eine knappe Luftkastenlänge betrugen.

Bei der abschließenden Siegerehrung gab es traditionell T-Shirts, dieses Mal in Weiß mit dem blauen Aufdruck „Klubregatta 2021“. Für die vielen neuen Mitglieder war das hoffentlich das erste Stück in einer ständig wachsenden Sammlung.

Es bleibt der Dank an alle fleißigen Helfer, die bei der Organisation, beim Aufbau, als Schiedsrichter im Motorboot oder als Zielgericht mitgewirkt haben. Besonders erfreulich war, dass sich sehr viele Ruderanfänger beteiligt haben.

Die Klubregatta markiert auch gleichzeitig das mit der Zeitumstellung eingeläutete Ende der Sommersaison. Uns erwartet nun ein bunt gemischtes Winterprogramm für jeden Wochentag. Erstmalig wird es durch einen Yoga-Kurs ergänzt, der von Katrin Schäfer geleitet wird. Teilnehmer wird man beim Anrudern im nächsten Frühjahr sicher durch eine erweiterte Auslage erkennen.

 

Bericht von Horst Singer

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