Masters beim Rheinmarathon und in Berlin

| Mastersrudern

Mit Siegen beim Rheinmarathon und bei der Regatta „Quer durch Berlin“ starten die Masters erfolgreich in die diesjährige Herbstsaison.

Herbstzeit ist Masterszeit. Der Oktober ist noch keine zwei Wochen alt. Doch die RaB-Masters waren schon auf zwei Regatten vertreten, am 2. Oktober beim Rheinmarathon von Leverkusen nach Düsseldorf und eine Woche später bei der Regatta „Quer durch Berlin“. Den Anfang beim Rheinmarathon machten die Frauen. In der Altersklasse E (Mindestdurchschnittsalter 55) starteten Annette Bauer, Regina Eichhorn; Wiebke Warnken und Susanne Willsch. An den Steuerseilen zog der rheinerfahrene Horst-Werner Wollenweber. Von Anfang an machte Schlagfrau Annette klar, dass sie keine Vergnügungsfahrt vorhatte. Das Boot zog an den Gegnerinnen vorbei und setzte sich – da man im ersten Rennen gestartet war -, an die Spitze von allen Booten direkt hinter das Polizeiboot. Unbeirrt zog die Mannschaft ihr Rennen durch und hängte die Gegnerinnen um mehr als fünf Minuten ab.

Ganz anders lief es bei den Männern der Altersklasse F (Mindestdurchschnittsalter 60). Hier kämpfte der RaB gegen den RaB, und es wurde am Ende ganz knapp. Auf Platz 1 landeten Jürgen Böning und Karl-Heinz Kroll mit ihren Werdener Mitstreitern Christian Hannemann und Andreas Krappweis. Mit  Andreas Czempin hatten auch sie einen ausgefuchsten Steuermann im Boot. 30 Sekunden dahinter ging als Zweitplatzierter die zweite RaB-Mannschaft durchs Ziel. Hier ruderten Manfred Hölzel, Günter Saul, Ansgar Wessling und Volker Wilsch mit Maria Wilsch am Steuer. Der Rest des Feldes brauchte fast zehn Minuten länger für die Strecke.

Während beim Rheinmarathon ziemlich genau 42 Kilometer mit der Strömung gerudert werden, betrug die Streckenlänge in Berlin 7 Kilometer. Normalerweise ist die Spree für Ruderboote gesperrt. Einmal im Jahr wird sie für die Regatta geöffnet. Die Strecke verläuft vom Schloss Charlottenburg zum Bundeskanzleramt. Bei strahlend schönem Herbstwetter waren hier erneut Jürgen Böning und Karl-Heinz Kroll am Start, diesmal im Riemenvierer mit Stephan von Petersdorff und Helmut Janus. Am Steuer saß Katja Kühr vom ETUF. Mangels Gegner in der Altersklasse G musste die Mannschaft gegen Boote der Klassen D und F antreten. Die waren am Ende gut zwei Minuten schneller. Ein Blick aufs Ergebnis zeigte aber, dass die G-Doppelvierer langsamer waren als unser Riemenvierer. Im nächsten Jahr muss man über die Meldung noch einmal nachdenken. Auch in Berlin gab es einen Sieg für den RaB. Andreas Fischer trat in der Altersklasse F in einem Doppelvierer an und sicherte sich mit Ruderern aus Berlin und Minden den ersten Platz. Am Regattaabend gab es noch einen weiteren Höhepunkt. Unsere Mannschaft traf sich mit Verwandten und Freunden aus Berlin im Spandauer Ruderclub „Friesen“. Dort wurden sie vom Südafrikaner Etienne van der Nest bewirtet, der Koch und Opernsänger ist und zu vorgerückter Stunde eine wunderschöne italienische Arie zum Besten gab.

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