Masters-Langstreckenregatta in Rheine

| Mastersrudern

Am frühen Samstag morgen brachen gegen acht Uhr zehn unverzagte Ruderer der Masterstruppe in Richtung Rheine auf, um sich der 4,5 Kilometer langen Ruderstrecke auf der Ems, den zahlreichen Gegnern und den noch wenig frühlingshaften Wetterbedingungen zu stellen. Das Meldeergebnis war sehr zur Freude des Veranstalters überraschend stark ausgefallen, knappe Rennergebnisse waren zu erwarten und hartes Arbeiten war angesagt.

Regattabericht vom 25. März 2006

Bildergalerie 1 Mastersregatta 2006 in Rheine

Bildergalerie 2 Mastersregatta 2006 in Rheine

Am frühen Samstag morgen brachen gegen acht Uhr zehn unverzagte Ruderer der Masterstruppe in Richtung Rheine auf, um sich der 4,5 Kilometer langen Ruderstrecke auf der Ems, den zahlreichen Gegnern und den noch wenig frühlingshaften Wetterbedingungen zu stellen. Das Meldeergebnis war sehr zur Freude des Veranstalters überraschend stark ausgefallen, knappe Rennergebnisse waren zu erwarten und hartes Arbeiten war angesagt.

Nach fast zweistündiger Fahrt in Rheine angekommen, wurde alles so vorgefunden wie in den vergangenen Jahren auch: die als Sattelplatz dienende Wiese gut vom Regen durchweicht und mit Maulwurfshügeln übersät, die Ems selbst relativ glatt, da weitestgehend windgeschützt, ein Bierwagen fehlend, dafür die Kuchentheke bereits eröffnet und die Mannschaft ob der frühen Abfahrt hungrig. Noch bevor die Boote abgeladen waren, drückte Uli Esser sein Hohlkreuz durch, machte seinem Namen alle Ehre, schnappte sich Reiner Reichelt und Karl-Heinz Kroll und ging mit den beiden erst einmal frühstücken.

Unerwartet wurde der Start des Gig-Riemen-Vierers der Altersklasse C an den Beginn der Regatta vorverlegt, sodass die Mannschaft bereits eine halbe Stunde nach Ankunft mit vollem Magen und unaufgewärmt an den Start gehen musste. Dennoch konnte das Rennen zusammen mit Jürgen Böning und Steuerfrau Carola Böning gewonnen werden.

Anschließend erruderten Astrid Westerholz, Claudia Schulte, Horst Singer, Rainer Bank mit Steuerfrau Carola Böning im Mixed-Gig-Doppelvierer Altersklasse C in einem stark besetzten Sieben-Boote-Feld einen zweiten Platz, ein schöner Erfolg, wenn man bedenkt, dass Astrid und Horst im vergangenen Jahr noch in der Anfängerklasse gestartet sind.

Nach der Mittagspause gingen Karl-Heinz Kroll, Reiner Reichelt, Uli Esser, Jürgen Böning und Steuerfrau Carola Böning im Gig-Doppelvierer der Altersklasse C an den Start. Jetzt zahlte sich das gute Frühstück doch noch aus: mit denkbar knappen zwei Sekunden Vorsprung konnte die Mannschaft auch dieses Rennen gegen sieben Gegner gewinnen.

Um 16:45 stand als letztes Rennen der Masters Rennachter der Altersklasse C auf dem Programm. Hier konnte der RaB erstmals seit Jahren in dieser Altersklasse eine Mannschaft stellen. Nachdem man im Vorfeld der Regatta auf Grund widriger Witterungsbedingungen und unpräziser Terminvereinbarungen lediglich einmal trainieren konnte, gingen Matthias Dölp, Horst Singer, Rainer Bank, Karl-Heinz Kroll, Uli Esser, Reiner Reichelt und Jürgen Böning verstärkt durch Gerhard Crämer vom EWRC an den Start. Die Gegner waren eingefahrene Mannschaften aus Oberhausen, Hamm, Waltrop und Münster. Die gesteckten Ziele, nicht Letzter zu werden (man wurde Vorletzter) und das teure Boot ohne Schaden über die Strecke zu bringen, wurden nicht zuletzt auf Grund der Steuerkünste von Ulrich Rudolph vom EWRC erreicht.

Als alle Boote wieder verladen, alle Reibekuchen und Würstchen verzehrt sowie die Rennen bei ein paar Bierchen (aus der Flasche !) ausreichend nachbesprochen waren, ging es auf den Heimweg. Wie auf jeder Regatta hatte Steuerfrau Carola ihre Stimme ramponiert. Erfreulich und neu war diesmal, dass sich Mitglieder verschiedener Trainingsgruppen zusammengefunden haben, um gemeinsam eine Regatta zu besuchen.

Bericht: Jürgen Böning

 

 

 

zurück