Sprint und Langstrecke - RaB-Breitensportler im Einsatz am Fronleichnamstag

| Breitensport

Der Fronleichnamstag am 4. Juni stand im Zeichen der RaB-Breitensportler. Beim TVK am oberen Baldeneysee trat eine große Mannschaft aus Masters und Kindern zur Sprintregatta an. Zwei Vierer zog es ins andere Extrem auf die Langstrecke von 23 Kilometern rund um den Kühkopf bei Darmstadt.

Bericht von Stephan von Petersdorff-Campen und Helmut Janus

Nach dem verregneten Neustart der Regatta im vergangenen Jahr war dieses Jahr der Wettergott den Kupferdrehern hold, und es gab eine richtig gute Regatta mit großem Meldeergebnis und tollen Rennen. Entsprechend hart war die Konkurrenz, so dass sich unsere Kinder und Masters richtig abmühen mussten. Die Routiniers Roland Rottländer, Peter Liedgens, Karl-Heinz-Kroll und Jürgen Böning holten den einzigen Sieg des Tages im Männer-Vierer ohne Steuermann der Altersgruppe B. Die übrigen Ruderer erzielten gute zweite und dritte Plätze und konnten damit sehr zufrieden sein. Hervorzuheben ist der immer stärker werdende neue Männerachter, der sich im Vier-Boote-Feld nur knapp einer Renngemeinschaft aus Leverkusen und Kupferdreh geschlagen geben musste. Bei den Kindern lag Elena von Müller, die eine starke Saison fährt, erneut auf Platz zwei. Manchmal hat man Pech, wenn man eine Gegnerin wie Paula Burbott aus Kettwig hat, die noch einen Tick stärker ist. Wir drücken Elena die Daumen für den Landesentscheid in Bochum am 13. und 14. Juni.

(Foto: TVK)

 

Einige Master-Ruderer des RaB starteten statt in Kupferdreh bei der kleinen und feinen Langstreckenregatta des Ruderclubs „Neptun“ Darmstadt. Über 23km geht es von dem idyllisch an einem Rheinarm gelegenen Bootshaus um ein "Kühkopf" genanntes Naturschutzgebiet herum, das als Insel zwischen Alt-Rhein und Neu-Rhein liegt. Die Strecke gliedert sich in drei Abschnitte: 8,5km Altrhein, danach 6,0km gegen die Strömung auf dem Rhein und dann noch einmal 8,5km auf dem Alt-Rhein zum Ausgangspunkt zurück. Bei der Einfahrt in den dritten Abschnitt ist eine schwierige Passage zu meistern, die einem Wildwasserkanal alle Ehre machen würde.

Die Rennen werden nach Handicap-Wertung in Einern, Zweiern und Vierern ausgefahren. In diesem Jahr hatte der RaB zwei Vierer gemeldet. Die Darmstädter Gastgeber stellten hierfür sehr gute Boote und gewässerkundige Steuerleute.

Nacheinander gestartet lieferten sich Helmut Janus und Jochen Lechtenböhmer im Gig-Doppelvierer zusammen mit dem für Darmstadt startenden Ex-Werdener Dirk Vieser und Gerd Krämer vom EWRC und Erika Benz einen Positionskampf gegen den Mixed-Vierer mit Christa Zöller, Regina Eichhorn, Männe Hölzel und Stephan von Petersdorff mit Steuermann Björn ...... , den sie am Ende mit einem Vorsprung von 10sec gewannen. In der Handicap-Wertung lag dann der Mixed-Vierer vorn. In einem 27 Boote-Feld wurden die Plätze 4 und 6 errudert.

Zufrieden mit sich und dem schönen Sommerwetter, sass man dann noch gesellig und bestens versorgt im Schatten der Bäume zusammen. So manche Rudererhand sah aus wie eine Blasenfolie. Und so fiel der Applaus bei der Siegerehrung auch etwas leiser als gewöhnlich aus.

Hier das Beweisfoto (der stolze Besitzer dieses Prachtexemplars wird nicht verraten)

 

 

 

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