RaB verteidigt Titel im Stadtachter der Männer

| Rennrudern

Unter Flutlicht ruderte der RaB-Achter in einem harten Rennen zur erneuten Stadtmeisterschaft. Der Frauen-Vierer landete auf dem dritten Platz.

Bericht von Helmut Janus, Fotos von Thomas Wienke und Olaf Koch

Das große Prestige-Duell der Essener Rudervereine fand dieses Jahr am 11. Oktober zum Auftakt des Regattawochenendes in Kettwig mit der Deutschen Sprintmeisterschaft und dem Herbst-Cup am Freitagabend unter Flutlicht statt. Dabei wurde gleichzeitg die neue Streckenanlage mit Albano-System eingeweiht.

Traditionell machten die Frauen im Doppelvierer den Auftakt. Für den RaB saß unsere Jugendmeisterin Lilitth Lensing auf Schlag, dahinter NRW-Meisterin Antonia Hinze, Vize-Europameisterin Antonia Galland und Ergo-Weltmeisterin Lariissa Schäfer. Die Mädels ruderten gut und hielten am Anfang des Rennens auch gut mit, aber dann setzten sich doch die stärkeren Gegnerinnen aus Kettwig und vom ETUF durch. Mit jeweils einer Länge Abstand gingen die Boote über die Ziellinie.

Danach fieberte die große RaB-Fangemeinschaft dem Männer-Achter entgegen. Als Titelverteidiger war der RaB Favorit, aber auch ETUF und Kettwig konnten dieses Jahr starke Mannschaften zusammenstellen. Die Überraschung war groß, als wie von einer Drohne gefilmt auf einer Leinwand zu sehen sich die Kettwiger mit einem Blitzstart an die Spitze gesetzt hatten. Dann fehlte ihnen aber der Druck, und auf der Streckenhälfte konnte sich der RaB an die Spitze setzen, allerdings hart bedrängt vom ETUF. Am Ende war es eine knappe halbe Länge Vorsprung für den RaB vor ETUF und Kettwig.

Der Jubel war groß, als Benedikt Holländer, Thomas Wichelhaus, Jakob Schneider, Leander Fesser, Simon Wenzel, Max Kammenschneider, Moritz Wuerich, Leon Siegel und Steuermann Eric Voßbeck sich aufs Siegerpodest stellen konnten. Die Sieger-Schale wurde ihnen von Oberbürgermeister Thomas Kufen überreicht. Am Ende wurde noch Jakob Schneider interviewt. Als Boris Orlowski ihm Glück und Erfolg für die kommende Olympiasaison wünschte, konnte sich das gesamte Publikum anschließen. Den Nachsatz, dass dieser Glückwunsch nicht für den nächsten Stadtachter gelte, werden die RaB-Ruderer eher als Ansporn nehmen, die großartige Siegesserie auch 2020 nicht abbrechen zu lasse.

 

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Unsere Stadtachter-Mannschaft vor dem letzten Training
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