Thomas Kiesewetter vom DRV geehrt

| Rennrudern

Landestrainer und RaB-Mitglied Thomas Kiesewetter wurde auf der Tagung des Nordrhein-Westfälischen Ruder-Verbandes im März 2004 für die herausragenden nationalen und internationalen Erfolge, die von ihm trainierte Mannschaften erzielt haben, durch den Deutschen Ruderverband mit der Auszeichnung für Rudertrainer geehrt.

 

Landestrainer und RaB-Mitglied Thomas Kiesewetter wurde auf der Tagung des Nordrhein-Westfälischen Ruder-Verbandes im März 2004 für die herausragenden nationalen und internationalen Erfolge, die von ihm trainierte Mannschaften erzielt haben, durch den Deutschen Ruderverband mit der Auszeichnung für Rudertrainer geehrt.

(Neben Thomas Kiesewetter auf dem Bild ist rechts Holger Siegler, der stv. Vorsitzende des DRV, zuständig für den Leistungssport )

Thomas Kiesewetter ist nicht nur mit, sondern regelrecht im RaB aufgewachsen. Sein Vater Walter war bis zu seinem Tod Bootsbaumeister des RaB und hat so Thomas und seinen Bruder Jochen sehr früh ans Rudern geführt. Thomas war einer der jüngsten Steuermänner im RaB, als Ruderer dann Klubmeister, Deutscher Jugendmeister und Deutscher Meister.

Von 1982 bis 1990 war Thomas Kiesewetter Trainer des Ruderklubs am Baldeneysee. In diesem Zeitraum hat er in Zusammenarbeit u.a. mit G. Nasner, R. Wenzel sowie E. Rabe verantwortlich den gesamten Trainingsbetrieb des Klubs organisiert, geleitet und durchgeführt.

Allein bei Berücksichtigung ausschließlich der 1. Plätze haben die Mannschaften des RaB von 1982 bis 1990 fünfzehn DJM-Titel gewonnen und viermal siegte der RaB in dieser Zeit im Jugendpokal (nach München 1976 dann: München 1984, 1985, Köln 1988, München 1989 ).

Neben diesen Vereinserfolgen im Jugendbereich hat Thomas Kiesewetter auch Seniorenmannschaften erfolgreich trainiert. Auszugsweise genannt seien der 4. Platz bei der WM in Roudnice im 4- mit der Beteiligung von G. Mehl und B. Siech; der 4. Platz im 2- von G. Mehl und B. Siech bei der WM in Indianapolis und der 3. Platz von K. Erbe, P. Coenen, A. Coenen sowie E. Hipler bei der WM in Aiquebelette.

Seit 1993 ist Thomas Kiesewetter als Nachfolger von Siegfried Kuhlmey-Becker als Landestrainer für die Leistungssportentwicklung in Nordrhein Westfalen verantwortlich. Seine Gesamtplanungen und die von ihm ständig durchgeführten Zusammenführungsmaßnahmen von regionalen und überregionalen Mannschaften haben dazu beigetragen, dass der NWRV teilweise überproportional, aber nie unterrepräsentiert mit Juniorinnen und Junioren bei der Mannschaftsbildung für die Junioren-Weltmeisterschaften vertreten war.

Der NWRV hat von 1991 bis 2001 mit 113 Berufungen in die JWM-Mannschaften eine Ausnahmestellung eingenommen. Diese Juniorinnen und Junioren weisen nur Sportler aus, die international den DRV vertreten haben. Die Kaderzahlen des LLZ Essen machen letztlich deutlich, dass die Nähe zum Landestrainer dazu beigetragen hat, den Standort Essen in die Lage zu versetzen, über alle Jahre hinweg das zahlenmäßig größte Nachwuchskaderkontingent in NRW zu stellen.

"Thomas Kiesewetter hat mit überdurchschnittlichem Engagement seine Traineraufgaben wahrgenommen. Er hat sowohl im Verein als auch im Land und darüber hinaus auch im Bund mit den Erfolgen der von ihm betreuten Athletinnen und Athleten sehr zum Ansehen unserer Sportart beigetragen."

 

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